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Atmosphere Kanifushi –
                                       ein neues Resort auf den Malediven


„Service by love“ ist die Philosophie der Balance, die der General Manager des neuen Resorts „Atmosphere Kanifushi“,  Rajat Chhabra,  an seine Mitarbeiter weitergeben möchte. Und so sieht man das Service-Personal immer nur lächeln.
2000m lang und 90m breit ist „meine“ Insel Kanifushi, gelegen in einer fast unwirklich türkisblauen Lagune im Lhaviyani-Atoll, auf der das neue Luxus-Resort Atmosphere Kanifushi inmitten von grünen Kokospalmen am 15. Dezember 2013 offiziell eröffnet wurde.
Traumhaft war schon der Flug im Wasserflugzeug der Trans-Maldivian. Der Start bei ohrenbetäubendem Lärm. Es gibt keine Tür zum Cockpit und so staune ich über die barfüssigen Piloten. Schnell vergesse ich die anstrengende Anreise aus Deutschland beim Blick nach unten zu den azurblauen Lagunen und tropisch bewachsenen Inselchen. Gelandet,  werden wir vom General Manager am Steg begrüßt und von zwei maldivischen Trommlern in das Empfangsgebäude geführt.
Die 150 unterschiedlich großen Villen sind etwa vier Meter voneinander entfernt und gewähren Privatsphäre,  zeigen schlichtes puristisches Design verbunden mit traditioneller maldivischer Architektur. Der Wohnbereich mit Queen-Sized-Betten, Klimaanlage, großem Deckenventilator und übergroßem Daybed besticht durch natürliche Materialien wie Holz, Marmor und Granit. Aus dem Bett jeder Villa schaut man auf das fast kitschig türkisfarbene Meer. Die Open-Air Badezimmer sind großzügig luxuriös eingerichtet mit Whirlpool und Regendusche und abgetrenntem WC-Bereich.Gewöhnungsbedürftig – aber wohl notwendig – ist das mehrmals wöchentliche Aussprühen des ganzen Resorts von außen und innen mit Insektiziden.
Das 5-Sterne-Resort bietet ein „Premium All-Inclusive“-Konzept „Platinum Plus“ an, das unter anderem bei Ankunft und Abreise eine Begleitung des Atmosphere-Teams vom Flughafen Malé bis zum Resort beinhaltet, ein all inclusive-Angebot internationaler Gastronomie unter Leitung des Chefkochs Ahmed Boukraa und des Chefkoch-Artists Saman Kumara in verschiedenen Restaurants und Bars des Resorts. Toll ist die Poolbar beim „The Sunset“-Restaurant mit feinem Sand am Boden. Die Getränkeauswahl mit klassischen und neuen Cocktails  lässt keinen Wunsch offen.
Ein professionell geführter Kids Club erlaubt Eltern, auch einmal alleine auf Schnorchel- oder Tauchtour  zu gehen.  Tennisplätze, Fitness- und Gymnastikräume unter fachmännischer Anleitung werden Sportfreaks begeistern. Ein Ausflug pro Gast, Zugang zu Sportaktivitäten wie Schnorcheln (kostenfreie Ausrüstung), Katamaran-Segeln, Surfen,  kostenloser Internetzugang gehören zum Platinum Plus-Angebot.
Zwei Pools, einer 50m lang, laden zum Chillen ein. Seit Februar 2014 ist das große wunderschön gestaltete Akiri Spa Center mit 12 Behandlungsräumen mit Blick zur „wilden“ Seite des Indischen Ozeans geöffnet. Hier gibt es eine große Auswahl an Gesundheits- und Schönheitsbehandlungen mit Balinesischen und Thai-Massagen.
„One , two, three“ – das war das Kommando von Magic, meinem Tauchprofi  vom Dive & Sail-Center in Kanifushi. Er packte mich an der Hand und sprang mit mir vom Dhoni, dem typischen maledivischen Holzboot,  in das glasklare 28Grad warme  Wasser des Hausriffs. Ich musste ihm vertrauen, denn ich bin noch nie geschnorchelt und auch nicht mehr die Jüngste, träumte aber immer davon, einmal die bunte Unterwasserwelt kennenzulernen. Ich habe es nicht bereut! Großartig, die herrlichen Farben live zu erleben, die bunten Korallen, an denen riesige porzellanfarbene schimmernde Schneckenhäuser klebten und die leuchtenden Schmetterlings- und Papageienfische, die um mich herumschwammen. Die schaukelnden Anemonen und die Wasserschildkröten begeisterten mich besonders. Und ich sah vor allem KEINE Haie, Muränen und nur von weitem Mantarochen, vor denen ich Angst hatte. Aber erschreckend waren die grauen toten Korallen durch das 1998 aufgetretene Phänomen der Korallenbleiche, die durch die Erwärmung des Meeres entstanden ist.
Das Klima der Malediven ist tropisch mit hoher Luftfeuchtigkeit und die Mindesttemperatur beträgt etwa 25 Grad. Bei meinem Aufenthalt war die Höchsttemperatur 31 Grad, wegen des immer leicht wehenden Seewindes gut auszuhalten.
Schade, nach sieben Tagen gab es wieder eine lange Heimreise mit einem Temperaturschock von ca. 40 Grad nach unten….



 

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