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Weinlese im Schweizer Land der drei Sonnen

Lust auf Horizonte? Dann sollten Sie sich einen Ausflug an den Genfersee zur Weinlese gönnen.
Seit Juli 2007 gehört das Lavaux-Gebiet zum Weltkulturerbe der UNESCO. Damit wurde diese 900 Hektar-Fläche als Zeuge einer authentischen Zivilisation gewürdigt.

Die Geschichte dieser legendären Landschaft ist von der römischen Kultur, den von den Helvetiern geführten Kämpfen und ihrer Abkapselung, vom Einfluß des Hauses Savoyen, der Eroberung und Besetzung durch die Berner und natürlich der Reformation geprägt.
Im 13. Jahrhundert errichteten Zisterziensermönche in mühseliger Handarbeit am Steilhang oberhalb des Genfer Sees ein Mosaik aus Steinmauern für die Weinanpflanzung.

Heute wird diese Region des Waadtlandes auch „die Landschaft der drei Sonnen“ genannt: der Sonne des Himmels, die den Steilhängen zugute kommt, der Sonne des Sees, die dadurch wie ein Spiegel wirkt und der Sonne der Mauern, die die Wärme speichern.
In diesem Kulturerbe, das zwischen Lutry und Montreux über den Genfersee ragt, werden Weine mit subtilen Aromen produziert. Zu 80% ist es der weiße Chasselas (bei uns„Gutedel“), ein fruchtiger Wein, der gleichzeitig trocken und süffig ist und aufgrund der verschiedenartigen Böden – Kies, Sand, Lehm, Kalk – den Weinen einen besonderen Charakter verleiht.

Wenn die goldfarbenen Chasselas-Trauben leicht erröten, ist die Traube reif und saftig und wird in mühevoller Handarbeit geerntet. Mühevoll, weil die Reben wegen der Erosion in extremer Steillage ( bis zu 70%) wachsen.

Im Lavaux ist Massentourismus unerwünscht und so ist die prachtvolle Terrassenlandschaft ein wirklicher Geheimtipp. Durch die 14km langen Rundwege führen lehrreiche Informationstafeln. Von überall hat man einen spektakulären Blick auf den Genfersee bis hin zum Mont Blanc-Massiv. Es ist eine Landschaft, in der die von Gletschern geformten Felsen einem Pudding gleichen. Es sind die Weinparzellen, die beeindruckende hängende und von Mauern und Molassefelsen gestützte Gärten bilden und deren Zauber nicht nur die vielen Dichter und Musiker, Schauspieler und Bildhauer, die sich dort niederliessen, erliegen.

Noch mehr Weinberge gefällig? Dann fahren Sie ein Stückchen weiter zur 50km-langen „Route du vignoble“ ins „La Cote“-Gebiet zwischen Nyon und Lausanne. Auch dort bietet sich einiges  für’s Auge und den Geschmackssinn.

Scheuen Sie sich nicht, bei den Winzern in beiden Gebieten anzuklopfen und die Weine zu degustieren. Für die „Route du Vignoble“ gibt es einen informativen Prospekt mit Wegbeschreibung, Namen und Öffnungszeiten der vielen Winzer (www.routeduvignoble.ch).

Wer Ursprünglichkeit sucht, findet sie in der Küche einer Pinte, einem urigen Weinlokal, bei regionaltypischen Spezialitäten wie  Tarte au vin (Weinkuchen aus Rot- oder Weißwein). Berühmt sind die köstlichen Malakoffs (eine Art fritierte Käsekrapfen – ein unvergessliches Erlebnis!) bei Jean-Claude und Jasmine im Restaurant de l’Union in Bursins (www.malakoff.ch) oder „Papet Vaudois“ (Lauchgemüse mit Kohlwurst) bei Helena und Thierry im Café au bon vin“ in Chardonne.

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Lavaux
Lavaux
"Grandhotel des trois Couronnes" in Vevey,traumhaft am Genfersee gelegen,

"Weinkuchen"

Zunftzeichen

"Grandhotel des trois Couronnes" in Vevey,traumhaft am Genfersee gelegen,

 

"Weinkuchen"
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